Trag eine Leitweg-ID ein.
Wozu sie da ist
Die Leitweg-ID ist die Adresse innerhalb der Verwaltung. Sie sagt dem Rechnungseingang, welche Stelle die Rechnung bezahlen soll – vergleichbar mit einer Zimmernummer in einem sehr großen Gebäude. Ohne sie landet die Datei nirgendwo und wird automatisch abgewiesen.
Wie sie aufgebaut ist
Drei durch Bindestriche getrennte Teile:
- Grobadressierung – zwei bis zwölf Ziffern, die das Bundesland oder die Ebene bezeichnen
- Feinadressierung – bis zu 30 Zeichen für die konkrete Stelle
- Prüfziffer – zwei Ziffern am Ende
Ein Beispiel: 991-12345-67. Die Länge schwankt stark, deshalb prüft der
Rechner oben nur die grobe Form.
Woher du sie bekommst
Vom Auftraggeber – und nur von ihm. Es gibt kein öffentliches Verzeichnis, in dem du sie nachschlagen könntest. Sie steht üblicherweise:
- in der Bestellung oder im Auftragsschreiben,
- im Vertrag oder in den Vergabeunterlagen,
- andernfalls: nachfragen. Das ist der übliche Weg, nicht die Ausnahme.
Wo sie in der Rechnung steht
Nicht im Adressfeld, sondern in einem eigenen Feld: der Käuferreferenz
(BuyerReference, in der Norm EN 16931 das Feld BT-10). Wer sie in den Fließtext
schreibt, hat sie nicht gesetzt – die Software des Empfängers sucht an genau einer Stelle.
Rechtsgrundlagen
Diese Seite stützt sich auf folgende Vorschriften. Wir nennen sie, damit du selbst nachlesen kannst – nicht als Ersatz für eine Beratung im Einzelfall.
- § 14 UStG – Ausstellung von Rechnungen und Pflichtangaben