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XRechnung (.xml) oder ZUGFeRD/Factur-X (.pdf)
Deine Rechnung verlässt deinen Rechner nicht. Geprüft wird vollständig in deinem Browser – nichts wird hochgeladen, nichts gespeichert, nichts geloggt.
Rechnungen schreiben, die durchkommen
ZackFertig prüft die Pflichtangaben nach § 14 UStG schon beim Tippen und erzeugt XRechnung und ZUGFeRD in der Komplett-Lizenz. Ohne Konto, ohne Abo.
Rechnung schreiben – kostenlosWas hier geprüft wird
Nicht „ist das gültiges XML“ – das prüft jeder Editor. Geprüft werden die Geschäftsregeln, an denen echte Rechnungseingänge Dateien abweisen:
- Pflichtfelder der EN 16931 (BR-01 bis BR-53) – Rechnungsnummer, Datum, Anschriften mit Ländercode, Beträge, mindestens eine Position.
- Pflichtfelder je Position (BR-21 bis BR-27) – Nummer, Menge, Mengeneinheit, Bezeichnung, Einzelpreis, Kategoriecode.
- Steueraufschlüsselung (BR-45 bis BR-48) – Bemessungsgrundlage, Steuerbetrag, Kategoriecode, Steuersatz, und bei Befreiungen der Grund.
- Die Rechenprobe (BR-CO-10 bis BR-CO-17) – ob Positionen, Summen, Steuerbeträge und Zahlbetrag zueinander passen. Hier fällt am meisten auf.
- Die deutschen Zusatzregeln (BR-DE-1 bis BR-DE-21) – Käuferreferenz, Ansprechpartner mit Telefon und E-Mail, Postleitzahl und Ort beider Seiten, IBAN bei Überweisung, zugelassene Rechnungstypen.
Was hier nicht geprüft wird
- Codelisten. Ob „XYZ“ ein gültiger Währungs- oder Einheitencode ist, steht in Listen, die laufend gepflegt werden.
- Die USt-IdNr. deines Kunden. Ob sie gültig ist, sagt nur das Bundeszentralamt für Steuern – die Bestätigungsabfrage ist kostenlos, und du solltest sie vor der Rechnung machen.
- Ob die Leitweg-ID zur richtigen Stelle gehört. Geprüft wird, dass sie da ist. Ob sie stimmt, weiß nur der Auftraggeber – die Form prüft dieser Rechner.
- Das Schema selbst. Reihenfolge und Verschachtelung der Elemente prüft der offizielle Validierungsdienst der KoSIT.
Praktisch heißt das: Wer hier durchkommt, hat die Fehler weg, die 95 % der Ablehnungen ausmachen. Für die letzten 5 % gibt es den amtlichen Weg.
Die drei Fehler, die am häufigsten vorkommen
- Die Käuferreferenz fehlt (BR-DE-15). Bei öffentlichen Auftraggebern ist das die Leitweg-ID. Ohne sie wird automatisch abgewiesen, meist ohne Rückfrage.
- Die Summen gehen nicht auf (BR-CO-10 bis BR-CO-16). Fast immer ein Rundungsproblem: Positionen einzeln gerundet, Summe daraus, und schon fehlt ein Cent.
- Der Ansprechpartner fehlt (BR-DE-5 bis BR-DE-7). Name, Telefon und E-Mail des Verkäufers sind in der XRechnung Pflicht – in der EN 16931 sind sie es nicht, und genau deshalb fehlen sie in Dateien aus internationalen Programmen.
Rechtsgrundlagen
Diese Seite stützt sich auf folgende Vorschriften. Wir nennen sie, damit du selbst nachlesen kannst – nicht als Ersatz für eine Beratung im Einzelfall.
- EN 16931-1 – europäische Norm für die elektronische Rechnungsstellung
- XRechnung (CIUS) – die deutsche Ausprägung der Norm, Regeln BR-DE-*
- E-Rechnungsverordnung (E-RechV) – Rechnungsstellung an öffentliche Auftraggeber
- § 14 UStG – Ausstellung von Rechnungen und Pflichtangaben